Bremervörder Schulungszentrum - Imke von Ancken und Nicola Lange - info@brv-schulungszentrum.de - 04761 92 58 631

Ausgewählt:

Praxisworkshop Kindertrauer

 85,00

Praxisworkshop Kindertrauer

Susanne Lemke referiert über: Konkrete Fallbeispiele zur Vermittlung von Methoden und Wegen, um Kinder und Jugendliche zu begleiten, die von Krankheit und Tod betroffen sind +++ Beleuchtung der Veränderungen des Systems Familie aus systemischer Sicher bei lebensverkürzenden Erkrankungen oder verstorbenen Familienmitgliedern +++ Wie trauern Kinder und Jugendliche? +++ Wie drückt sich diese Trauer aus und wie wird sie im Umfeld der Kinder und Jugendlichen wahrgenommen? +++ Wie können KiTa und Schule reagieren? +++ Was brauchen Kinder und Jugendliche in dieser Situation? +++  Was brauchen die Begleiter? +++ Auf diese und viele andere Frage soll in diesem Workshop eingegangen werden. Es besteht die Möglichkeit, verschiedene Materialien und Methoden auszuprobieren, so dass jeder Teilnehmer mit praktischen Ideen und Anleitungen nach Hause geht.

 85,00

Beschreibung

Sterben und Tod – wir begegnen diesem Thema oft mit Sprachlosigkeit, Unsicherheit und Hilflosigkeit. Auch Kinder erleben Abschieds- und Verlustsituationen, das können ein Umzug und die Trennung von Bezugspersonen, die Scheidung der Eltern, der Verlust von Freundschaften, der Tod eines Haustiers, der Tod eines Elternteils, eines Geschwisters, eines Mitschülers, der Tod von Großeltern oder anderen Personen ihres Umfelds sein. Manche Kinder erleben Mehrfachverluste durch Krieg, Vertreibung und Flucht.

Kinder trauern genauso stark und so lange wie Erwachsene, aber sie sind verletzlicher und es fehlt ihnen in der Regel an Erfahrungen im Umgang mit Lebenskrisen. Erschwerend kommt hinzu, dass Kinder und Jugendliche mit ihren Gefühlen und Ängsten vielfach allein sind – zum einen weil in der Familie und in der Gesellschaft wenig über Tod und Trauer gesprochen wird, zum anderen, weil Erwachsene dem Thema Tod häufig selbst hilflos gegenüberstehen. Anders als Erwachsene haben Kinder oftmals aber nur wenige persönliche, emotionale und kognitive Möglichkeiten das Erfahrene zu deuten und können ihre Trauer sprachlich nicht ausdrücken, deshalb wird ihre Trauer sehr oft nicht erkannt.

Dieser Praxisworkshop vermittelt anhand von konkreten Fallbeispielen und einer Fülle von Materialien und Methoden, wie wir der Trauer von Kindern und Jugendlichen begegnen und den Betroffenen hilfreich zur Seite stehen können. Aus systemischer Sicht wird beleuchtet, was im System Familie passiert, wenn ein Familienmitglied lebensverkürzend erkrankt oder verstorben ist. Auch die Lebensbereiche Kindergarten und Schule sind von einer schweren Erkrankung oder einem Todesfall in der Familie eines Kindes betroffen, deshalb ist es sehr wichtig auch hier zu schauen, welche Möglichkeiten es gibt, um richtig zu reagieren.

Ganz wichtig in der Begleitung von Kindern und Jugendlichen ist die Eigenfürsorge, deshalb wird diese Frage auch aufgegriffen und gemeinsam soll überlegt werden, über welche Ressourcen wir verfügen, um betroffene Kinder und Jugendliche in einer schweren Lebenssituation gut begleiten zu können und wie wir dabei auch gut für uns selbst sorgen können.

Zusätzliche Information

Dozent(in)

Susanne Lemke

Findet statt am

11.09.20 (Freitag) von 15:00 bis 19:15 Uhr

Veranstaltungsort

Bremervörder Schulungszentrum Imke von Ancken und Nicola Lange, Am Bahnhof 2, 27432 Bremervörde

Richtet sich an

Therapeuten, Pädagogen

Menü schließen
×
×

Warenkorb